Büropark im Defdahl
„Arbeitsräume als Lebensräume begreifen“

Philosophie

Der Büropark im Defdahl ist die Geburts- und Wirkungsstätte der Allgewerke. Das primäre Anliegen der Allgewerke ist das Bauen im Bestand, den Bestand solange wie möglich nutzen und von vornherein so bauen, dass dieses Ziel der nachhaltigen Stoffnutzung wirtschaftlich und konkurrenzfähig zum Neubau realisierbar wird. Für den Innenausbau hat die Allgewerke ein modulares Baukonzept entwickelt und als Pilotprojekt im Büropark Defdahl realisiert („Defdahler Büro“). Das „Defdahler Büro“ und der „Eurosolarurm“ sind Leuchtfeuer auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Bauen, zu dem es ökonomisch, ökologisch und sozial keine Alternative gibt, auch keine Zeit des längeren Zuwartens.

Leitspruch für ein zukunftsfähiges Bauen:

„Mit mehr Mensch für mehr Mensch“ Ein Leitspruch der Allgewerke, die ein mehr handwerkliches Bauen bevorzugt und in ihrem Bauverständnis wieder mehr den Menschen im Fokus rücken will. Ihr Motto ist: flächengestaltendes und den Bestand wahrendes Bauen statt flächenmehrendes Bauen, das via steigende Leerstände den Bestand verödet und am Ende vernichtet und mit ihm unwiederbringliche historische und Humanwerte. Überall in überkommenen Gebäuden sind die Menschen spürbar, die sie mit hohem eigenem Können gemacht haben. Wenn man dagegen an den heutigen Neubauten mit ihren maschinenperfektionistischen Fassaden das Element Mensch entdeckt, so ist es ein Baufehler.

These: Bauwirtschaft auf Neubau geeicht

Eine der Thesen der Allgewerke ist, dass die streng gewerkedifferenzierte Bauwirtschaft (zudem mit externalisierter Planung!) völlig unzureichend qualifiziert ist für die Arbeitsfelder im Bestandsbau. Sie ist ganz und gar auf die Arbeitsfelder im Neubau geeicht. Ihre Kapazitäten sind strukturell auf quantitatives flächenmehrendes Bauen eingestellt. Was den Strukturwandel so schwierig macht, das ist das Umdenken bei diesen zwei Strukturelementen, der externalisierten Planung und der Gewerke-Differenzierung, die von ihren Standesorgansisationen als heilige Kühe geschützt werden. Wenn dieses Umdenken nicht gelingt, dann gelingt es auch nicht, den Zug der Lemminge in immer mehr Leerstand zu stoppen. Es ist zunächst nur eine These, mit der wir uns in in einer eigenen Website gründlich uaseinandersetzen wollen (www.Allgewerke.de).

Losung:

Nach einem Leitspruch, einer These, nun noch eine Losung für ein zukunftsfähigen Bauen. Ein Bauen, das ökonomisch an den Verbrauch von Rohstoffen und den Einsatz von Maschinen gebunden ist (primär an den Faktor Kapital), kann nicht zukunftsfähig sein, weil die Ressourcen endlich und zudem knapp sind und diese um einer (traditionell auf Stoffverbrauch basierenden) Ökonomie und Beschäftigung willen immer schneller verbraucht werden, zumal noch bei wachsender Weltbevölkerung und veränderten Bevölkerungsstrukturen (einst Dritte-Welt-Land China überholt alle). Für ein zukunftsfähiges Bauen kann die Losung daher nur lauten, die Stoffe solange wie möglich zu nutzten, mindestens solange, bis sie durch nachwachsende Rohstoffe ersetzbar werden. Die Bauwirtschaft, die das leistet, das ist die Bauwirtschaft in der Vision der Allgewerke, die nach aller Problemerörterung in dieser Website dann auch die Lösung anzubieten sucht, zu der es nach der Überzeugung der Allgewerke tatsächlich keine Alternative gibt, und auch immer weniger Zeit des Nachdenkens darüber. Gelingt es nicht, so bleibt nur der Zug der Lemminge und ihr bekanntes Ende.